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Vorwort des freien Journalisten Franz Samerlat zum Thema "Adressenklau" und Rufschädigung

Der Adressenverkäufer Latineuro.com in den USA hat in einigen Schmierkampagnen Amorbrazil bezichtigt, Adressen von brasilianischen Frauen bei dem Adressenverkäufer geklaut zu haben und dann an interessierte Männer weiterverkauft haben. Auch bezichtigt der Adressenverkäufer das eigenständige Portal - www.latineuro.de - den Namen "Latineuro" von dem gleichnamigen Adressenverkäufer geklaut zu haben:

Die seit 32 Jahren - seit 1978 - markt führende Partnervermittlung Amorbrazil hat nie Adressen von dem als unseriös eingestuften Adressenverkäufer in den USA gekauft, geschweige geklaut. Amorbrazil hat seit vielen Jahren eine spezielle Anmeldeseite für brasilianische Frauen im brasilianischen Internet unter - www.amorbrazil.com.br - platziert. Auf dieser Anmeldeseite melden sich heiratswillige Frauen aus Brasilien bei Amorbrazil an, um in Europa einen seriösen und zuverlässigen Mann zwecks Eheschließung kennen zu lernen. Die Schmierkampagne des Adressenverkäufers Latineuro.com verfolgt nur das Ziel, Amorbrazil zu schaden und in der Öffentlichkeit schlecht darzustellen.

Bei www.latineuro.de sieht es ähnlich aus. Der Adressenverkäufer hat vor geraumer Zeit im Seitenquelltext seiner Seite einen Link zu Latineuro.de gesetzt. Jeder Besucher, der die  Seite des Adressenverkäufers aufrief, rief unsichtbar auch die Seite von Latineuro.de auf. Durch die enorm große Anzahl von täglichen Klicks auf die Seite des Adressenverkäufers und gleichzeitig auch auf die Seite von Latineuro.de, brach der Server - auf dem die Seite Latineuro.de gehostet wurde - wegen Überlastung zusammen und musste von dem Webhoster mehrere Wochen abgeschaltet werden. Erst nach dem der Betreiber der Seite Latineuro.de dem Adressenverkäufer mit Klage gedroht hat und die Website Latineuro.de auf einen separaten Server gelegt wurde, konnte die Seite wieder frei geschaltet werden.

An dieser kriminellen Handlungsweise des Adressenverkäufers erkennt jeder mit wem er es hier zu tun hat. Der Adressenverkäufer in den USA schreckt vor keiner kriminellen Attacke zurück, wenn es darum geht, einer seriösen Website, die einen erkennbaren Wettbewerbsvorteil hat, zu schaden. Jeder Adressenkäufer tut vor diesem Hintergrund gut daran, wenn er einen großen Bogen um Latineuro.com macht.
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Wie sicher sind Brasilianerinnen in Rio de Janeiro?

Im rosa U-Bahnwagen sicher durch die Stadt

In Rio fahren Frauen-Waggons zum Schutz vor Belästigung

Der Körper der Frau ist ihr heiligstes Territorium, und viele Frauen werden in den Zügen Opfer von hinterhältigem und feigem Missbrauch", sagte die Abgeordnete Heloneida Studart im März, als das Landesparlament von Rio de Janeiro die Frauen-Waggons beschloss. Alle waren dafür, niemand war dagegen, es herrscht gerade Wahlkampf - eine populäre Gesetzesnovelle, die den U- und S-Bahnbetreibern von Rio de Janeiro aufgibt, in den Hauptzeiten jedem Zug einen Wagen anzukoppeln, der für Frauen reserviert ist.

Die mit einem rosa Streifen gekennzeichneten Waggons fahren seit gestern werktags von 6 bis 9 und von 17 bis 20 Uhr mit - immer dann, wenn die Züge sehr voll sind. Und wenn die Menschen dicht an dicht stehen, werden nicht nur die Taschendiebe, sondern auch die Busen- und Po-Grabscher aktiv. Darüber hatten sich die Frauen zunehmend beklagt.

Rios sehr kurze U-Bahn gilt dennoch als das sicherste öffentliche Verkehrsmittel der Stadt, in deren Großraum mehr als zehn Millionen Menschen leben. Auf den zwei Linien und den 35,8 Streckenkilometern werden täglich 500 000 Menschen befördert, die Hälfte von ihnen Frauen. Die Vorortzüge der S-Bahn benutzen täglich 400 000 Menschen.

Gestern murrten zwar einige Männer, als ihnen speziell eingesetztes Bahn-Personal den Zugang zu den rosa Sonderwagen verwehrte, aber im Allgemeinen findet die Initiative viel Beifall, zumal sie praktisch kostenneutral ist. "Es ist gut zu sehen, dass wir Gesetze machen können, die die wirklichen Probleme der Menschen lösen", sagte eine andere Abgeordnete.

Ein echtes Problem mag es wohl sein - aber es ist wirklich nicht das größte, das Frauen in Brasilien haben. Sexuelle Übergriffe und Gewalt gegen Frauen finden vor allem im häuslichen Bereich statt. Alle 15 Sekunden wird in Brasilien eine Frau von einem Mann geschlagen, in 70 Prozent aller Fälle vom Partner oder Ehemann. Nur in China und Kolumbien werden prozentual noch mehr Frauen zwischen 15 und 29 Jahren umgebracht als in Brasilien. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz wurde bis vor ein paar Jahren nicht strafrechtlich verfolgt. Und obwohl immer mehr Brasilianerinnen gut ausgebildet sind - in Rio gibt es mehr Richterinnen als Richter -, verdienen sie im Durchschnitt nur 60 bis 70 Prozent der Männergehälter. Aber wenigstens fahren sie jetzt sicher zur Arbeit.

Kostenloser Beratungsdienst in Deutschland - Tel. 07633-988-9568

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